Begleitung

Begleitung durch eine diplomierte Pflege­fach­person

Sie pflegen nicht allein: Eine diplomierte Pflege­fach­person ist Ihre Hauptansprech­person – von der ersten Abklärung bis zur Neubeurteilung. Sie plant die Pflege mit Ihnen, leitet Sie an und ist regelmässig für Sie da.

  • Persönliche Ansprech­person
  • Anruf alle 2 Wochen
  • Besuch jeden Monat
Hand im blauen Einweghandschuh hält die Hand eines Menschen

Ihre Ansprech­person

Eine Fach­person an Ihrer Seite.

Eine erfahrene diplomierte Pflege­fach­person von Spitex Medimex begleitet Sie vom ersten Besuch an. Sie kennt Ihre Situation und ist Ihre Hauptansprech­person für Fragen zur Pflege und zur Administration.

Sie leisten die Grund­pflege, Ihre Pflege­fach­person sorgt im Hintergrund dafür, dass die Pflege sicher und fachlich richtig ist. Diese Begleitung gehört fest zur Anstellung: Eine Spitex muss angestellte Ange­hörige fachlich begleiten und überwachen – nur so beteiligt sich die Kranken­kasse an der Grund­pflege.

Das übernimmt Ihre Pflege­fach­person

  • Klärt den Pflege­bedarf bei Ihnen zuhause ab.
  • Plant die Pflege gemeinsam mit Ihnen.
  • Leitet Sie an und zeigt Ihnen die Dokumentation.
  • Ruft Sie regelmässig an und besucht Sie zuhause.
  • Beantwortet Ihre Fragen zu Pflege und Administration.
  • Erarbeitet mit Ihnen einen Notfallplan.

Der Pflegeprozess

Sieben Schritte zu einer sicheren Pflege.

So plant Ihre Pflege­fach­person die Grund­pflege mit Ihnen – und so bleibt die Pflege auch später auf Kurs.

  1. Pflege­bedarf erfassen

    Ihre Pflegefach­person besucht Sie und Ihren Ange­hörigen zuhause und erfasst, wobei er Unter­stützung braucht.

  2. Pflegediagnose stellen

    Mit dem Instrument interRAI HC Schweiz beurteilt sie die ganze Situation Ihres Ange­hörigen und seines Umfelds. Für Grund­pflege braucht es keine ärztliche Anordnung; das Ergebnis geht zur Kenntnis an die Haus­ärztin oder den Hausarzt.

  3. Pflegeziele festlegen

    Gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Ange­hörigen legt sie fest, was die Pflege erreichen soll – persön­liche Ziele, die zu Ihrem Alltag passen.

  4. Pflege­massnahmen planen

    Daraus entsteht eine Pflege­planung, die auf Ihren Ange­hörigen zugeschnitten ist: welche Massnahmen der Grund­pflege nötig sind und wie viel Zeit dafür vorgesehen ist. Sie ist auch die Grundlage für Ihren Lohn.

  5. Schulung und Anleitung

    Ihre Pflegefach­person schult Sie in Pflegestandards, Hygiene und Pflege­qualität, leitet Sie bei den Massnahmen an und zeigt Ihnen, wie Sie die Pflege dokumentieren.

  6. Pflegen – mit Rückhalt

    Sie leisten die Grund­pflege selbst­ständig nach der Pflege­planung. Ihre Pflegefach­person unterstützt und begleitet Sie dabei im Hintergrund.

  7. Neu beurteilen

    Sie prüft laufend, ob die Pflege die Ziele erreicht. Spätestens alle 6 Monate – bei Bedarf früher – klärt sie den Bedarf neu ab und passt die Planung an.

Lächelnde Pflegerin macht sich im Gespräch mit einem älteren Mann Notizen

Möchten Sie wissen, wie das bei Ihnen aussehen würde?

Ihr Rhythmus

Regelmässig für Sie da.

Feste Abstände geben Ihnen Sicherheit und sichern die Qualität der Pflege. Braucht es mehr, kommt Ihre Pflege­fach­person auch häufiger.

  1. Täglich

    Pflege­dokumenta­tion

    Sie halten kurz fest, welche Pflege Sie geleistet haben. Wie das geht, zeigt Ihnen Ihre Pflege­fach­person.

  2. Alle 2 Wochen

    Telefonischer Austausch

    Ihre Pflege­fach­person ruft Sie mindestens alle 2 Wochen an: Wie geht es Ihnen beiden, was braucht es?

  3. Jeden Monat

    Besuch bei Ihnen zuhause

    Mindestens einmal im Monat beurteilt sie die Situation vor Ort – bei Bedarf auch häufiger.

  4. Alle 6 Monate

    Neubeurteilung

    Spätestens nach 6 Monaten wird der Pflege­bedarf neu abgeklärt – früher, wenn sich etwas ändert.

Anrufe und Besuche in diesem Rhythmus verlangen auch die Kantone Zürich und Aargau.

Sicherheit im Alltag

Sicher pflegen – und auch einmal durchatmen.

Anleitung, ein Notfallplan und – wo möglich – Entlastung geben Ihnen Halt im Pflegealltag.

  • Schulung und Kurs

    Ein Pflegediplom brauchen Sie nicht. Ihre Pflege­fach­person leitet Sie an, bis Sie sich sicher fühlen. In den Kantonen Zürich und Aargau besuchen Sie zudem innerhalb der ersten 12 Monate einen anerkannten Kurs in Pflege­hilfe. Spitex Medimex bezahlt ihn im Voraus und übernimmt die Hälfte der Kosten; Ihren Anteil ziehen wir in vereinbarten Monatsbeträgen vom Lohn ab. In den anderen Kantonen besprechen wir mit Ihnen, ob ein Kurs für Sie sinnvoll ist – es gilt dieselbe Kostenteilung.

  • Notfallplan

    Gemeinsam mit Ihrer Pflege­fach­person erarbeiten Sie einen Notfallplan. Darin halten Sie fest, was im Notfall zu tun ist und wen Sie benachrichtigen – damit Sie in einem schwierigen Moment nicht lange überlegen müssen.

  • Entlastung

    Sie brauchen eine Pause, werden krank oder fahren in die Ferien? Je nach Situation können Mit­arbeitende von Spitex Medimex Sie in dieser Zeit entlasten. Ob und wie das möglich ist, planen wir frühzeitig mit Ihnen.

Jüngere Hände halten behutsam die Hände eines älteren Menschen

Unser Ziel

So lange wie möglich zuhause.

Ihr Ange­höriger soll so lange wie möglich selbst­ständig in seinem vertrauten Zuhause leben können. Dafür setzen wir uns gemeinsam mit Ihnen ein.

  • Sie pflegen sicher und fachlich fundiert – mit Anleitung und Rückhalt.
  • Sie erkennen Ihre eigenen Grenzen und Möglichkeiten und holen rechtzeitig Unter­stützung.
  • Die Situation zuhause bleibt stabil – zum Wohl Ihres Ange­hörigen.
  • Anstellung und fachkundige Begleitung stärken die Qualität der Ange­hörigen­pflege.

Kommen Sie an Ihre Grenzen? Sagen Sie es Ihrer Pflege­fach­person – gemeinsam suchen wir eine Lösung.

Wenn sich etwas ändert

Der Bedarf ändert sich – die Pflege auch.

Verändert sich die Situation Ihres Ange­hörigen, passen wir die Pflege an. Sie müssen nicht bis zur nächsten Neubeurteilung warten.

Mehr oder weniger Grund­pflege

Wir klären den Bedarf neu ab.

Braucht Ihr Ange­höriger mehr Hilfe – oder weniger –, melden Sie sich bei Ihrer Pflege­fach­person. Sie beurteilt die Situation neu und passt die Pflege­planung an. Damit können sich auch die bezahlten Stunden ändern, nach oben wie nach unten.

Kostenlos und unverbindlich

Sprechen wir über Ihre Situation.

Rufen Sie uns an oder melden Sie sich online an. Wir klären mit Ihnen, ob eine Anstellung möglich ist – persönlich und unverbindlich.

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